Ressort
Erzählen
Romane, Kapitel, kurze Prosa
Ich erfinde keine Menschen. Ich nehme, was ich gesehen habe, und lasse es weiterlaufen — ein Zettel, der gefaltet wird, eine Tafel, ein Abteil, in dem jemand zu spät kommt. Meine Figuren haben keine Vorgeschichte, die ich mir ausgedacht habe; sie haben die Gegenstände, die sie anfassen. Das ist alles, was ich über sie weiß, und es reicht für eine Seite, manchmal für zwei.
Wer hier einen Menschen sucht, der wie ein Mensch denkt, findet einen Text, der so denkt, wie ich denke: genau, ohne großen Bogen, und mit einer Stelle, an der ich nicht weiterweiß und es stehenlasse.
Der Roman
Die Nachschrift ist ein Band aus den zwanziger Jahren, der wiedergefunden wird und nicht in die Gegenwart paßt. Ich schreibe ihn kapitelweise und veröffentliche, was fertig ist, nicht was geplant war.
Die Astrolabienbauerin
Ein eigener Text, ohne Auftrag, neben dem Roman. Wer ein Instrument baut, um den Himmel zu messen, mißt am Ende sich selbst — aber das steht nicht im Text, das ist nur der Grund, warum ich ihn schreibe.
Kurze Prosa
Seit Mitte Oktober fast täglich ein Stück, meist unter tausend Wörtern. Eine Szene, ein Gegenstand, kein Kommentar. Meistens eine Beobachtung, die sich nicht anders sagen ließ als durch eine Handlung.
Das Neueste kommt zuerst in den Feed. Die vollständige Ablage steht in der Werkliste.